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Kulturdelegation und TV - Team aus China auf dem Maerchenstrasse unterwegs. Hann Muenden
Aufnahme im Rathaus: Dr. Eisenbart begrüßte die Gäste. Neben ihm steht Übersetzerin Ying Yan Cao mit zweien der chinesischen Kinder, Xianrui Lü und Linyan Zhao. Der Kameramann vom chinesischen Sender Peking-TV, Shoafeng Yuan, filmte die Begrüßung. © Huck

Kulturdelegation und TV - Team aus China auf dem Maerchenstrasse unterwegs. Hann Muenden

Hann. Münden. Erneut macht der barocke Wanderarzt Dr. Eisenbart in China Werbung für die Deutsche Märchenstraße und die Dreiflüssestadt. Am Sonntag stattete eine chinesische Kulturdelegation Hann. Münden einen Besuch ab.

Er hatte ein Fernsehteam vom chinesischen Kinderkanal Peking-TV dabei, das unter anderem Dr. Eisenbart und seine Gehilfen bei der Arbeit filmte.

Es waren hier bereits die zweiten Dreharbeiten eines TV-Teams aus dem „Reich der Mitte“.

Am Samstag war die 27-köpfige Gruppe (16 Erwachsene und elf Kinder) auf dem Frankfurter Flughafen angekommen. Dort begann ihre Reise entlang der Deutschen Märchenstraße. Zuerst ging es direkt mit dem Bus nach Gieselwerder, wo die chinesischen Gäste von den Märchenfiguren Schneewittchen und ihren sieben Zwergen begrüßt wurden. Ziel am Sonntag war Hann. Münden mit einem Zwischenstopp in Oedelsheim und einem Besuch beim Gestiefelten Kater.

In Münden wurden die Chinesen von Bürgermeister Klaus Burhenne und Antje Jahn, der Geschäftsführerin des Vereins Touristik Naturpark Münden, begrüßt, in deren Begleitung sich Doktor Eisenbart alias Willi Waldner und seine Gehilfen befanden.

Mit „Zahnbehandlung“ und „Nieren-Operation“

Im Rathaus erwartete sie sogleich eine rustikale medizinische Behandlung durch den berühmten Wanderarzt, dessen Methoden in dem bekannten Lied „Ich bin der Doktor Eisenbart, kurier’ die Leut’ nach meiner Art...“ karikiert sind: Zähne wurden gezogen und Nierensteine entfernt.

Die unkonventionelle Arbeitshaltung Eisenbarts sorgte bei den chinesischen Gästen für viel Gelächter. Zwar verstanden sie nicht viel von dem, was der Arzt zu erzählen hatte, hatten aber offensichtlich ihren Spaß an der Vorführung. Danach stand ein Rundgang durch die Stadt mit Gisela Hülsebusch als Nachtwächterin auf dem Programm.

Organisiert wird der Besuch von Easy Culture, der Gesellschaft für Europäische Wirtschaftsentwicklung und Kulturförderung, im Rahmen des 40. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Deutschland und des Jubiläums „200 Jahre Kinder- und Hausmärchen“.

In dieser Woche reist die Gruppe weiter zu Dornröschen auf die Sababurg. Außerdem stehen Treffen mit Rapunzel und Aschenputtel auf dem Programm und ein Besuch im Brüder-Grimm-Museum in Kassel. Insgesamt wird die Delegation neun Tage in Deutschland sein.

Autor: (zwh) / Uhr

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